Wir haben Deals & Schnäppchen, die dich vor Freude platzen lassen!
Auch als App:
Erhältlich im App Store Jetzt bei Google Play
Ratgeber

Der neue Trendsport SUP – Stand up paddling

Du liebst Wasser und möchtest mal wieder was Neues ausprobieren? Dann probier doch mal Stehpaddeln. Der Trendsport ist auch unter der Bezeichnung SUP – Stand up paddling – bekannt und ist vor einiger Zeit als neue Sportart von Amerika hinüber zu uns geschwappt.

Was genau ist das?

SUP auf einem Allroundboard

SUP ist ein Wassersport, bei dem Du auf einem Surfbrett stehst und paddelst. Wenn Du jetzt an alte Herren denkst, denen Surfen zu anstrengend ist und deshalb lieber auf ruhiger See ein wenig hin und herschippern, dann liegst Du falsch. Du entscheidest, ob Du Stehpaddeln als gemächliche Ausflugsaktion betreibst oder als rasanten Sport. Der Adrenalinpegel saust beispielsweise dann richtig in die Höhe, wenn Du auf dem Brett stehen bleiben sollst, während Dich die Wellen hin und hertreiben. Sehr beliebt sind auch die Langstrecken SUPs, die auf ihrem Brett einen gesamten Fluss abfahren.

SUP ist übrigens älter als das Surfen und wird als dessen Vorgänger gesehen. Im Gegensatz zu Surfern, die auf einen ordentlichen Wind und Wellen angewiesen sind, kannst Du SUP bei jeder Witterung im See oder Fluss Deiner Nähe machen.

Warum ist ausgerechnet SUP der neue Trendsport?

Es macht einfach Spaß und trainiert Dich von Kopf bis Fuß! Die Kombination aus Sport, Fitness, Wasser und netten Menschen macht gute Laune.

Stehpaddeln betreibst Du zudem immer draußen und musst nicht einmal auf das schöne, warme Wetter warten. Sobald Du Lust hast, greifst Du Dir Dein Brett und stellst Dich drauf. Wenn Dir bei -2 Grad Celsius danach ist, dann lass Dich nicht abhalten. Achte einfach auf die richtige Kleidung!

Zum Trendsport ist SUP auch geworden, weil es junge und alte, hippe und nerdige Menschen verbindet. Du brauchst keinen coolen Surferlook, um dazu zu gehören. Es genügen ausschließlich das Brett und das Paddel.


Was bringt mir SUP?

Du trainierst Deinen ganzen Körper und bringst ihn in Topform. Denn für diesen Sport benötigst Du Ausdauer, Kraft und Gleichgewichtssinn. Dein Rumpf und die Arme werden am meisten beansprucht. Doch auch Deine Beine und Dein Po bleiben in Form, da diese die wackligen Bewegungen auf dem Brett ausgleichen müssen. Dieser Sport ist zudem gelenkschonend und stärkt Dein Herz-Kreislauf-System. Da Du SUP an frischer Luft übst, erhält Dein Immunsystem eine Extra Portion Power. Das Schöne an diesem Sport ist, dass Du ihn in kürzester Zeit erlernt hast und daher immer wieder neue Leistungsspitzen erreichst.

Das Stehpaddeln kannst Du auf klassische Weise betreiben als auch in anderen Varianten: Etwas wilder im Wildwasser, ausgeglichener beim SUP Yoga oder anstrengender auf der Langstrecke. SUP kann auch in der Surfing-Variante, mit Kindern oder sogar mit dem Betrieb durchgeführt werden. In der Szene wird SUP von den echten Profis als Leistungssport betrieben, die ihr Können in weltweiten Veranstaltungen messen. Hier siehst Du einen kleinen Ausschnitt des Molokai 2 Oahu Contests, einem der größten SUP Events weltweit:

Welche Voraussetzungen werden benötigt?

Schwimmen solltest Du können, weil Du gerade am Anfang auch hin und wieder im kalten Nass landen wirst. Das gehört jedoch dazu und macht auch richtig Spaß, wenn die Temperaturen über 30 Grad klettern. Echte Profis hingegen bleiben scheinbar selbst bei Wellengang auf ihrem Brett kleben. Sie können sich in ihren normalen Outfits aufs Brett stellen, weil sie sich die ganze Zeit über dem Wasser halten.

Ansonsten benötigst Du ein SUP-Brett, das Du Dir überall leihen oder kaufen kannst. Ebenso brauchst sDu ein Paddel, das Deiner Größe entspricht.

Hast Du Dein Equipment zusammen, dann kann’s auch schon losgehen. Das Gute am Stand up paddling ist, dass Du sofort und ohne Vorkenntnisse starten kannst. Empfehlenswert ist es natürlich trotzdem, einen Anfängerkurs zu besuchen.

Worauf soll ich beim Kauf eines Surfbretts und Paddels achten?

SUP mit Kind

SUP wird schon lange praktiziert. Doch erst seit wenigen Jahren ist Stehpaddeln wieder in das öffentliche Interesse gerückt. Aus diesem Grund hat sich ein neuer Geschäftszweig entwickelt. Speziell zum Thema SUP werden besondere Boards entwickelt, dich noch besser für den Trendsport geeignet sind als übliche Surfbretter (die Du anfangs natürlich auch noch nutzen kannst). Die Vielfalt der Modelle ist mittlerweile ähnlich groß wie die der Surfboards. Du bekommst das richtige Brett fürs Wildwasser SUP, Wave SUP, Touring oder Kinder SUP. Sie werden auch in unterschiedlichen Größen und Designs produziert.

  • Vor dem Kauf musst Du also erstmal herausfinden, wie Du das Board nutzen möchtest und wo Du es einsetzt. Denn das Brett muss ganz andere Eigenschaften mitbringen, wenn es zum Beispiel auf einem Meer mit Wellengang eingesetzt wird oder auf einem seichten See.

  • Bei der Auswahl spielen auch Faktoren wie Deine Größe, Gewicht und Modus (Anfänger oder Profi?) eine Rolle.

  • Das SUP Board hat immer eine Länge von 1,8 – 4 Meter. Bezüglich der Breite und Dicke gibt es auch eine ordentliche Spannbreite. Als Anfänger wählst Du am besten ein Board, das breiter und dicker ist, damit Du Dich leichter drauf halten kannst.

  • Mit einem Allround-Board bist Du anfangs gut beraten, mit dem Du verschiedene Einsatzgebiete und Techniken ausprobieren kannst. Diese Bretter sind recht erschwinglich und bieten Dir einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Robustheit und Wendigkeit.

  • Bei Deinem Paddel solltest Du darauf achten, dass es etwas länger ist als Du selbst. Ansonsten hast Du die freie Wahl zwischen verschiedenen Materialien, die unterschiedlich viel kosten. Du entscheidest Dich für das Paddel, das Dir gefällt und das Du gut in den Händen halten kannst.

Wo kann ich SUP machen?

Den Trendsport kannst Du überall dort machen, wo ein Gewässer vorhanden ist. Das bedeutet, dass Du nicht zwingend zum Strand fahren musst. SUP machst Du auch auf dem See oder einem Fluss. Du solltest nur darauf achten, dass das Gewässer für den Wassersport und Schwimmen erlaubt ist (also keine Naturschutzseen oder Flüsse mit starken Strömungen). In den letzten zwei Jahren bewegte sich die Szene hauptsächlich an den Stränden Amerikas und Hawaiis, mittlerweile siehst Du die lässigen Stehpaddler auch immer häufiger hier auf den Kanälen, dem Tegernsee oder Wannsee.

Auf dieser Karte findest Du die SUP-Schulen, bei denen Du in diesen Sport mal hineinschnuppern kannst: http://supscout.de/places/

Wirf doch mal ein Blick auf unsere Deals – hier werden regelmäßig super Angebote zum Thema Wassersport angeboten!

Viel Spaß und viel Erfolg auf Deinem Brett wünscht Dir Yvonne! 😀

 

Bildquellen: EpicStockMedia/Shutterstock.com, Ahturner/Shutterstock.com, Jim David/Shutterstock.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.